Telefon (+49) 7221-702309 Email: buero@ikg-bad-bad.de

     

 

 

 

Sehr geehrte Gemeindemitglieder, sehr geehrte Eltern,

wir möchten Sie gerne darüber informieren, dass in unserer Gemeinde ab dem 02.02.2020 ein Tischtennis-Verein Ihren Kindern zur Verfügung steht . Unsere Gemeinde ist somit die einzige jüdische Gemeinde in Baden-Württemberg mit einem Verein dieser Art. Wir freuen uns sehr auf die Teilnahme Ihrer Kinder.

Ihr IKG-Team

 

 

Gemeinsam gedenken wir an alle Opfer des NS-Terrors

Alle zusammen müssen wir dafür sorgen, dass derartige Verbrechen nie wieder geschehen!
Es ist unser gemeinsames Anliegen und es ist wichtig, mit allen Mitteln, die Geschichte nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Bei der Veranstaltung vor dem Gedenkstein des Johannesplatzes in Bühl haben sich die Vertreter der Israelitischen Kultusgemeinde Baden-Baden, gemeinsam mit Herrn Oberbürgermeister Hubert Schnurr, Herrn Bürgermeister Wolfgang Jokerst, mit Vertretern vieler anderer Glaubensgemeinschaften und einigen Bürgern zusammengefunden.

Am gemeinsamen Gedenken, vor dem Rastatter Bahnhof, waren Herr Stadtrat Roland Walter, als ehrenamtlicher Vertreter von Herrn Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch und Herr SPD-Landtagsabgeordneter Jonas Weber anwesend. An der Zeremonie nahmen auch Stadtarchivar Oliver Fieg und die Mitglieder der Stolpersteine Rastatt, sowie die Mitglieder der SPD Rastatt, als auch Vertreter unterschiedlicher Religionsgemeinschaften teil.

Vor der Gedenkfeier in Baden-Baden hatte Rabbiner Surovtsev alle zur Stadtführung „Auf den Spuren des Dritten Reiches - Judenverfolgung in der NS-Zeit" eingeladen.


Die Stadtführung wurde von Rabbiner Surovtsev, gemeinsam mit Herrn Bürgermeister Roland Kaiser, in Vertretung von Frau Oberbürgermeisterin Margaret Mergen, mit den Schülern des Gymnasiums Hohenbaden und einigen Bürgern erarbeitet.


Bei der Gedenkveranstaltung, zusammen mit Frau CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Dr. Anemone Bippes und der Leiterin des Kulturbüros Baden-Baden, Frau Heuber-Sänger, den Mitgliedern der DIG, Frau Panther Fachbereich Bildung und Soziales Integrationsbeauftragte und Frau Schindler, sowie Vertretern unterschiedlicher Religionsgemeinschaften und den Mitgliedern des Vereins Stolpersteine Baden-Baden, gingen wir alle "Orte des Erinnerns und des Lernens" durch.
Gemeinsam mit den Partnern, Unterstützern und Wegbegleitern wurden die Kerzen angezündet.

Alle Anwesenden tragen dazu bei, kritisches Geschichtsbewusstsein in der Gesellschaft zu fördern und zu schärfen.
Zusammen würdigen wir die Opfer und ihre Angehörigen, von denen heute viele unter uns sind.

Für die Unterstützung und Solidarität möchten wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bei den Stadtverwaltungen und der Polizei bedanken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Gemeindemitglieder,

 

der Vorstand informiert:


Termin für das Gedenken an die Reichspogrome am 9. November in Rastatt:
Am Samstag, den 09.11.2019, um 18:30 Uhr, findet die Gedenk-Veranstaltung an die Reichspogrome in Kooperation mit dem Verein „Stolpersteine“ statt.


Bei gutem Wetter ist das Gedenken auf dem Marktplatz geplant. Voraussichtliches Ende ca. um 19:30 Uhr.
Im Vorfeld, um 17:45, ist die offizielle Kranzniederlegung durch die Stadt Rastatt am Kantorenhaus vorgesehen.

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Termin für das Gedenken an die Reichspogrome
am 10. November in Baden – Baden
Am Sonntag, den 10. November 2019,

Beginn im Alten Ratssaal um 17:00 Uhr
Anschließend wie gewohnt der Gang zur Alten Polizeidirektion mit
Psalm-Lesung, Kranzniederlegung und Schweigeminute.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Feierliche Zeremonie: Gemeinderabbiner Daniel Naftoli Surovtsev (links) und Landesrabbiner Moshe Flomenmann führen die Umrundung des neuen Friedhofs an.
Feierliche Zeremonie: Gemeinderabbiner Daniel Naftoli Surovtsev (links) und Landesrabbiner Moshe Flomenmann führen die Umrundung des neuen Friedhofs an. | Foto: Rudolphi

Mit sieben Umrundungen

Israelitische Kultusgemeinde weiht neuen jüdischen Friedhof in Baden-Baden ein

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Sieben Mal umrunden Mitglieder der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) Baden-Baden und deren Gäste den neuen Teil des jüdischen Friedhofs in Lichtental. Landesrabbiner Moshe Flomenmann und der hiesige Gemeinderabbiner Daniel Naftoli Surovtsev führen die Prozession an und beten dabei Psalmen. Surovtsev weist darauf hin, dass diese Zeremonie bei der Einweihung eines jüdischen Friedhofs vorgeschrieben ist.

Zum Schluss streuen die Teilnehmer Erde, die der Rabbiner aus Israel mitgebracht hat, auf den geweihten Boden. Surovtsev erläutert, dass das zwar nicht zum jüdischen Brauchtum gehöre, aber eine schöne Geste bei diesem Festakt sei.

Die Ruhezeit ist unbegrenzt

Mit der Feier am Dienstagmorgen erfüllt sich für die IKG ein lange gehegter Wunsch. Die wachsende Jüdische Gemeinde benötigt seit Jahren mehr Platz, um ihre Toten zu bestatten. Der bisherige jüdische Friedhof auf dem Gelände des Lichtentaler Friedhofs in der Eckbergstraße reicht inzwischen nicht mehr aus. Einer der Gründe ist, dass die Ruhezeit nach jüdischen Glauben unbegrenzt ist.

Interkonfessionelles Feld ist geplant

Nach Auskunft von Rabbiner Surovtsev ist der jüdische Friedhof in Lichtental rund 100 Jahre alt. Seit dem Krieg habe die Gemeinde die Fläche bereits zwei Mal erweitert. Auf dem jetzt zugekauften Grundstück sei auch ein interkonfessionelles Feld geplant, um dort nicht-jüdische Ehegatten und Verwandte zu bestatten.

Verzögerungen durch archäologische Arbeiten

Oberbürgermeisterin Margret Mergen berichtete, dass Vertreter der IKG kurz nach ihrem Amtsantritt zu ihr gekommen seien, um mit ihr über eine Erweiterung des Friedhofs zu sprechen. Die Stadt habe sich mit der Jüdischen Gemeinde darauf verständigt, dafür eine Fläche auf dem Friedhof in Baden-Oos anzulegen, weil viele Mitglieder aus Rastatt kommen. Das Grundstück sei bereits an die IKG verkauft gewesen. Bei der Neugestaltung seien jedoch Überreste merowingischer Gräber aufgetaucht.

Eingangstor: Der jüdische Friedhof, der künftig um 2 600 Quadratmeter größer ist, ist über 100 Jahre alt.
Eingangstor: Der jüdische Friedhof, der künftig um 2 600 Quadratmeter größer ist, ist über 100 Jahre alt. | Foto: Rudolphi

Alle Beteiligten hätten sich deshalb darauf verständigt, nach einer anderen Fläche zu suchen, weil die archäologischen Arbeiten das Vorhaben verzögern würden. Im Februar dieses Jahres habe die IKG dann das rund 2 600 Quadratmeter große Grundstück in unmittelbarer Nachbarschaft zum bestehenden jüdischen Friedhof gekauft.

Der Friedhof ist nicht nur ein Ort der Trauer.

Mergen sieht in ihm ein besonderes Zeichen für den interkulturellen Umgang der Menschen miteinander. „Der Friedhof ist nicht nur ein Ort der Trauer, sondern auch des Mutes und der Zuversicht“, bekräftigt die Oberbürgermeisterin.

Jüdischer Friedhof als Haus des Lebens

Landesrabbiner Flomenmann nimmt diesen Gedanken auf. Ein jüdischer Friedhof habe viele Auflagen zu erfüllen und habe mehrere Bedeutungen. Er sei einerseits ein Haus der Gräber, aber auch ein Haus des Lebens. Die Juden glaubten nicht, dass das Leben mit dem Tod ende. Ein wesentlicher Glaubensinhalt sei die Auferstehung, weshalb die Toten mit den Füßen in Richtung Osten bestattet seien, um ihnen einst den Weg nach Jerusalem zu weisen. Ein jüdischer Friedhof ist Flomenmann zufolge deshalb immer auch eine Reflexion des Lebens.

Mit der heutigen Einweihung schreiben wir Geschichte und Zukunft.

Für den Landesrabbiner steht fest: „Mit der heutigen Einweihung schreiben wir Geschichte und Zukunft.“ Diakon Stefan Lutz-Bachmann von der Katholischen Seelsorgeeinheit Baden-Baden freut sich, dass die Jüdische Gemeinde die religiöse Vielfalt in der Bäderstadt bereichere. Er ruft dazu auf, sich mutig gegen den wachsenden Antisemitismus zur Wehr zu setzen. Thomas Jammerthal, Dekan des Evangelischen Kirchenbezirks Baden-Baden und Rastatt, begrüßt es, dass die IKG sich immer mehr nach außen öffne und die ökumenische Zusammenarbeit suche. Eine wesentliche Gemeinsamkeit zwischen Juden- und Christentum sei: „Unsere Toten ruhen der Auferstehung entgegen.“

 

 

 

 

Interkulturelle Wochen

Die "Interkulturelle Woche" ist ein Höhepunkt interkultureller Begegnungen in Baden-Baden

Die Interkulturellen Wochen gehören schon längst zur Tradition in Baden-Baden. In vielen informativen, zum Nachdenken anregenden aber auch lebendig-fröhlichen Veranstaltungen zeigt sich, wie facettenreich das interkulturelle Leben in Baden-Baden ist. Jahr um Jahr ist die Zahl der Mitwirkenden aber auch die der Besucher und Besucherinnen stetig gestiegen, ein Indiz für die hohe Bereitschaft Vieler, ein Miteinander in Vielfalt zu leben.

Die diesjährige Aktionswoche steht bundesweit unter dem Motto „Zusammen leben, zusammen wachsen“. In Baden-Baden findet die Interkulturelle Woche voraussichtlich vom 21. September bis 3. Oktober 2019 statt.

Vorbereitungen zur Interkulturellen Woche 2019 laufen an

 

Vorbereitungstreffen im Fachbereich Bildung und Soziales.

15 Akteure unterschiedlichster Organisationen sind kürzlich gemeinsam in die Vorbereitung der Interkulturellen Wochen 2019 gestartet. Bei einem Treffen mit der städtischen Integrationsbeauftragten Hanna Panther stimmten sie den Zeitplan für die Planung der Aktionswochen ab, die vom 21. September bis 3.Oktober stattfinden.

Die bundesweit stattfindende Aktion steht in diesem Jahr unter dem Motto „Zusammen leben, zusammen wachsen“. Damit macht sie deutlich, dass interkulturelles Miteinander eine gesellschaftliche Chance darstellt, sich in der Auseinandersetzung mit Gemeinsamkeiten und Unterschieden weiter zu entwickeln.

Religiöse Gemeinschaften, Kultureinrichtungen und Sozialverbände gestalten die Interkulturellen Wochen mit verschiedenen Beiträgen. Neben einem interkulturellen Gottesdienst, einem After-Work-Treff des Caritasverbands und Bildungsangeboten der Volkshochschule wird es in diesem Jahr unter anderem eine interreligiöse Veranstaltung geben. Auch weitere interessierte Organisationen, Institutionen, Vereine und Initiativen sind aufgerufen, sich noch an den diesjährigen Aktionswochen zu beteiligen.

Bis Freitag, 28. Juni, besteht die Möglichkeit. sich mit eigenen Veranstaltungsangeboten an die Integrationsbeauftragte zu wenden. Die Kontaktdaten lauten: , Telefon 07221 93-14778. Das vollständige Programm wird der Öffentlichkeit im September vorgestellt, gedruckte Programmhefte werden dann an zahlreichen Stellen in der Stadt ausgelegt.

 

Rabbiner schreibt Stadtführer

Jüdische Geschichte ist in Baden-Baden präsen

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Daniel Naftoli Surovtsev ist ein weltoffener Mann. Von Abkapselung oder gar Abschottung hält der Rabbiner gar nichts. Das beherzigt er auch in seiner Arbeit für die Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) Baden-Baden, die er seit gut zweieinhalb Jahren betreut. Surovtsev versucht, die etwa 700 Mitglieder umfassende Jüdische Gemeinde Zug um Zug zu öffnen und in die Öffentlichkeit der Bäderstadt zu integrieren.

Offenheit ist ein wichtiges Anliegen

Ob Spielgruppe für Kinder, Teilnahme an der Interkulturellen Woche oder Feiern wie das Laubhüttenfest – für den jungen Rabbiner haben die jüdische Kultur und Tradition einen festen Platz im städtischen Leben.
Dazu gehört für Surovtsev ebenso, die jüdische Vergangenheit der Bäderstadt wieder stärker ins Bewusstsein zu rücken. Seine frisch publizierte Broschüre soll dazu beitragen: „Jüdische Spuren in Baden-Baden. Der besondere Stadtführer“ hat der Rabbiner das Heft betitelt, mit dem er in die Geschichte eintaucht.

Amerikanischer Student ist ein Ideengeber

„Ein amerikanischer Student hat mich auf die Idee gebracht“, verrät Surovtsev im BNN-Gespräch. Der junge Mann sei bei ihm zu Gast gewesen und habe erzählt, dass er an einer Dissertation über die Historie jüdischer Hoteliers und Gastronomen arbeite. Ein weiterer Zufall hat Surovtsevs Idee befeuert: Im Bestand der Synagogen-Bibliothek hat er ein altes Gebetsbuch entdeckt, in dem sich der Stempel eines Baden-Badener Hotels befindet, das Anfang des 20. Jahrhunderts damit für die koscheren Mahlzeiten auf der Speisekarte warb.

Der Rabbiner wird in Archiven fündig

Mit seiner Broschüre wollte Surovtsev zudem einen Beitrag zum zehnjährigen Bestehen des Rabbinerseminars zu Berlin leisten, an dem er seine Ausbildung absolviert hat. Der Rabbiner fing an zu recherchieren und wurde schnell fündig. In Archiven und Büchern wie etwa Angelika Schindlers „Der verbrannte Traum“ gibt es zahlreiche Hinweise auf ein früher reiches jüdischen Leben in Baden-Baden.
Die Broschüre listet 15 Stationen auf, die in einem Stadtplan markiert sind und Zeugnis geben von der jüdischen Vergangenheit.

Hotels boten koschere Mahlzeiten an

Surovtsev weist darauf hin, dass in der Stadt nicht nur viele jüdische Bürger gelebt haben, sondern das Oostal auch eine beliebte Destination für jüdische Gäste aus aller Welt war. Demnach zählte Baden-Baden seit Mitte des 19. Jahrhunderts zu den drei europäischen Top-Zielen dieser Reisegäste – unter anderem weil mehrere Hotels und Restaurants auf jüdische Besucher spezialisiert waren und koschere Mahlzeiten anboten.

Die zerstörte Synagoge steht im Fokus

Dreh- und Angelpunkt des „besonderen Stadtführers“ ist die ehemalige Synagoge, die die Jüdische Gemeinde 1899 in der Stephanienstraße 5 errichtet hat. SS-Leute brannten das Gotteshaus in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 nieder. Heute erinnert ein Gedenkstein an die zerstörte Synagoge.
Prominente jüdische Hotels waren beispielsweise das „Central“, Stephanienstraße 1, und das „Tannhäuser“ am Sonnenplatz. Sie galten als die traditionsreichsten und renommiertesten jüdischen Hotels in der Stadt.
Jüdische Bürger bereicherten zudem das wirtschaftliche Leben der Stadt.

Gedenkstein: Eine Tafel am Grundstück Stephanienstraße 5 erinnert an die 1938 zerstörte Synagoge. Foto: Rudolphi

Leseinstitut prägte das kulturelle Leben

In der Sophienstraße führten sie einige Geschäfte. Die heutige alte Hof-Apotheke in der Lange Straße gehörte früher Julius Wohl, Mitglied der Jüdischen Gemeinde, und das Gebäude des heutigen Modehauses Wagener beherbergte früher das Kaufhaus Lipsky. Eine wichtige Rolle im jüdischen Kulturlebens spielte das Leseinstitut, das Dawid Rafael Marx im Konversationshaus (heute Kurhaus) etabliert hatte: Es war ein beliebter Treffpunkt des intellektuellen Publikums.

Die Broschüre „Jüdische Spuren in Baden-Baden. Der besondere Stadtführer“ von Rabbiner Daniel Naftoli Surovtsev ist in einer Auflage von 300 Stück erschienen. Das Heft ist bei der Israelitischen Kultusgemeinde Baden-Baden, Sophienstraße 2, erhältlich. Bis jetzt liegt er noch nicht an öffentlichen Stellen aus.
Auf Wunsch bietet der Rabbiner Führungen zu den Stationen seines Stadtführers an. Kontakt per E-Mail:
rabbiner@ikg-bad-bad.de

im Origenal lesen

Jüdische Gemeinde übernimmt Grundstück in Weststadt

Neubau der Synagoge in der Fürstenbergallee: Fertigstellung bis 2021 vorgesehen

Rami Suliman, Olexander Odnoposov, Evgenia Maierovic (von links) und Rabbi Daniel Surovtsev (rechts) bei der Übernahme des Grundstücks.
Foto: Holzmann
BADISCHES TAGBLATT / NR. 233                   DIENSTAG, 9. OKTOBER 2018

Baden-Baden (hol) - Die Israelitische Religionsgemeinschaft (IRG) Baden hat gestern das Grundstück in der Fürstenbergallee, auf dem die neue Synagoge entstehen soll, offiziell vom Vorbesitzer, der Firma Brandau Catering, übernommen. Olexander Odnoposov, Vorsitzender der Israelitischen Kultusgemebide Baden-Baden, sagte, er hoffe auf einen Baubeginn im kommenden Jahr und auf die Einweihung der neuen Synagoge im Jahr 2021. Im Rathaus stehe man dem Projekt positiv gegenüber, sagte er. Auch Rami Suliman, Vorsitzender des Oberrats der in Karlsruhe ansässigen IRG Baden, geht davon aus, dass das jüdische Gotteshaus in der Weststadt so gebaut werden kann, wie es ursprünglich geplant wurde.

Zur Feier des Tages hielt Rabbiner Daniel Surovtsev eine kurze Ansprache. Er wün¬sche sich, dass das neue Gotteshaus in Frieden unter den Juden entstehen möge, sagte er. Im Anschluss durchschnitt Odnoposov gemeinsam mit Evgenia Maierovic symbolisch ein Band, das in der Zufahrt zu dem Grundstück gespannt worden war. Die 91-Jährige ist das älteste Mitglied der jüdi-schen Gemeinde vor Ort.

Die Gemeinde hat etwa 700 Mitglieder, knapp die Hälf¬te wohnt in Rastatt. Wie bereits berichtet, plant die IRG den Bau eines Gotteshauses und eines Wohnhauses mit 15 Sozialwohnungen, den Gemeinderäumen sowie einer Wohnung für den Rabbiner auf dem Grundstück Fürstenbergallee 18 zwischen der Erwin- und der Uhlaridstraße. In der Synagoge im rückwärtigen Teil des Geländes wird laut der Planung eines Frankfurter Architekturbüros Platz für 150 Menschen sein. Im Tiegeschoss ist ein Veranstaltungssaal für etwa 180 Besucher geplant.


Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchten wir das Ergebnis der Vorstandswahlen mitteilen:

Alieva, Irada 67 Stimmen

Baschmet, Wladimir 137 Stimmen

Gorbunova, Natalya 52 Stimmen

Gurewitsch, Michail 97 Stimmen

Odnopozov, Olexander 121 Stimmen

Skarshevskaya, Henya 71 Stimmen

Ziv, Alexander 93 Stimmen

Gewählten haben untereinander durch Mehrheitsbeschluss bestimmt, wer welches der fünf Amter übernimmt:

der 1. Vorsitzende und Vertreter der Gemeinde im Oberrat:
Herr O. Odnoposov

der 2. Vorsitzende und Oberratsdelegierter:
Herr W. Baschmet; Ersatzdelegierter im Oberrat: Herr Gurewitsch

Frau Henya Skarshevskaya, Herr Mikhail Gurewitsch und Herr Alexander Ziv werden als Beisitzer bestimmt.





Viele Jahre der vergeblichen Suche nach einem geeigneten Grundstück haben nun ihr Ende gefunden.

Am 20. Dezember wurde gegen 21.30 Uhr im Notariat Baden-Baden bei Notar Dr. Kosche in Anwesenheit unseres Vorsitzenden Rami Suliman und seiner Stellvertreterin Bianca Nissim sowie in Anwesenheit des Gemeinde-Rabbiners Daniel Surovtsev und des geschäftsführenden Vorstandes der Israelitischen Kultusgemeinde Baden-Baden, der Kaufvertrag für das Grundstück, auf dem die neue Synagoge in Baden - Baden gebaut wird, unterzeichnet.

So kann nun endlich auch in Baden-Baden – bis heute die einzige Gemeinde in Baden die noch keine eigene Synagoge hat, mit dem Neubau der Synagoge begonnen werden, nachdem die alte Synagoge, die in der Stephanienstraße 5 beheimatet war, am 10. November 1938 zerstört wurde.

Gebaut wird die Synagoge vom renommierten Frankfurter Architekten Prof. Alfred Jacoby.

Geplant ist die Fertigstellung der Synagoge bis Ende 2020.

Herr Suliman möchte sich auf diesem Wege nochmals bei allen Delegierten des Oberrates für die bisherige Unterstützung herzlich bedanken und hofft auch in Zukunft wie bisher auf die volle Unterstützung des Gremium.

Selbstverständlich wird Herr Suliman den Oberrat über alle aktuellen Fortschritte und Maßnahmen bezüglich des Synagogenbaues in Baden-Baden informieren.

 

 

GEBETZEITEN

DO  9:30  FREITAG 18:00  SAMSTAG 10:00

JUGENDCLUB "LEAVA"

Jugendclub ,,Leava" ladet die
Kinder zu attraktiven Programmen

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