Bookmark and Share

Так выглядела старая синагога в Баден-Бадене, построенная в 1899 году по проекту архитектора Луи Леви. В 1938 году полностью разрушена.

 

Шалом и добро пожаловать!

Feierliche Zeremonie: Gemeinderabbiner Daniel Naftoli Surovtsev (links) und Landesrabbiner Moshe Flomenmann führen die Umrundung des neuen Friedhofs an.
Feierliche Zeremonie: Gemeinderabbiner Daniel Naftoli Surovtsev (links) und Landesrabbiner Moshe Flomenmann führen die Umrundung des neuen Friedhofs an. | Foto: Rudolphi

Mit sieben Umrundungen

Israelitische Kultusgemeinde weiht neuen jüdischen Friedhof in Baden-Baden ein

Anzeige

Sieben Mal umrunden Mitglieder der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) Baden-Baden und deren Gäste den neuen Teil des jüdischen Friedhofs in Lichtental. Landesrabbiner Moshe Flomenmann und der hiesige Gemeinderabbiner Daniel Naftoli Surovtsev führen die Prozession an und beten dabei Psalmen. Surovtsev weist darauf hin, dass diese Zeremonie bei der Einweihung eines jüdischen Friedhofs vorgeschrieben ist.

Zum Schluss streuen die Teilnehmer Erde, die der Rabbiner aus Israel mitgebracht hat, auf den geweihten Boden. Surovtsev erläutert, dass das zwar nicht zum jüdischen Brauchtum gehöre, aber eine schöne Geste bei diesem Festakt sei.

Die Ruhezeit ist unbegrenzt

Mit der Feier am Dienstagmorgen erfüllt sich für die IKG ein lange gehegter Wunsch. Die wachsende Jüdische Gemeinde benötigt seit Jahren mehr Platz, um ihre Toten zu bestatten. Der bisherige jüdische Friedhof auf dem Gelände des Lichtentaler Friedhofs in der Eckbergstraße reicht inzwischen nicht mehr aus. Einer der Gründe ist, dass die Ruhezeit nach jüdischen Glauben unbegrenzt ist.

Interkonfessionelles Feld ist geplant

Nach Auskunft von Rabbiner Surovtsev ist der jüdische Friedhof in Lichtental rund 100 Jahre alt. Seit dem Krieg habe die Gemeinde die Fläche bereits zwei Mal erweitert. Auf dem jetzt zugekauften Grundstück sei auch ein interkonfessionelles Feld geplant, um dort nicht-jüdische Ehegatten und Verwandte zu bestatten.

Verzögerungen durch archäologische Arbeiten

Oberbürgermeisterin Margret Mergen berichtete, dass Vertreter der IKG kurz nach ihrem Amtsantritt zu ihr gekommen seien, um mit ihr über eine Erweiterung des Friedhofs zu sprechen. Die Stadt habe sich mit der Jüdischen Gemeinde darauf verständigt, dafür eine Fläche auf dem Friedhof in Baden-Oos anzulegen, weil viele Mitglieder aus Rastatt kommen. Das Grundstück sei bereits an die IKG verkauft gewesen. Bei der Neugestaltung seien jedoch Überreste merowingischer Gräber aufgetaucht.

Eingangstor: Der jüdische Friedhof, der künftig um 2 600 Quadratmeter größer ist, ist über 100 Jahre alt.
Eingangstor: Der jüdische Friedhof, der künftig um 2 600 Quadratmeter größer ist, ist über 100 Jahre alt. | Foto: Rudolphi

Alle Beteiligten hätten sich deshalb darauf verständigt, nach einer anderen Fläche zu suchen, weil die archäologischen Arbeiten das Vorhaben verzögern würden. Im Februar dieses Jahres habe die IKG dann das rund 2 600 Quadratmeter große Grundstück in unmittelbarer Nachbarschaft zum bestehenden jüdischen Friedhof gekauft.

Der Friedhof ist nicht nur ein Ort der Trauer.

Mergen sieht in ihm ein besonderes Zeichen für den interkulturellen Umgang der Menschen miteinander. „Der Friedhof ist nicht nur ein Ort der Trauer, sondern auch des Mutes und der Zuversicht“, bekräftigt die Oberbürgermeisterin.

Jüdischer Friedhof als Haus des Lebens

Landesrabbiner Flomenmann nimmt diesen Gedanken auf. Ein jüdischer Friedhof habe viele Auflagen zu erfüllen und habe mehrere Bedeutungen. Er sei einerseits ein Haus der Gräber, aber auch ein Haus des Lebens. Die Juden glaubten nicht, dass das Leben mit dem Tod ende. Ein wesentlicher Glaubensinhalt sei die Auferstehung, weshalb die Toten mit den Füßen in Richtung Osten bestattet seien, um ihnen einst den Weg nach Jerusalem zu weisen. Ein jüdischer Friedhof ist Flomenmann zufolge deshalb immer auch eine Reflexion des Lebens.

Mit der heutigen Einweihung schreiben wir Geschichte und Zukunft.

Für den Landesrabbiner steht fest: „Mit der heutigen Einweihung schreiben wir Geschichte und Zukunft.“ Diakon Stefan Lutz-Bachmann von der Katholischen Seelsorgeeinheit Baden-Baden freut sich, dass die Jüdische Gemeinde die religiöse Vielfalt in der Bäderstadt bereichere. Er ruft dazu auf, sich mutig gegen den wachsenden Antisemitismus zur Wehr zu setzen. Thomas Jammerthal, Dekan des Evangelischen Kirchenbezirks Baden-Baden und Rastatt, begrüßt es, dass die IKG sich immer mehr nach außen öffne und die ökumenische Zusammenarbeit suche. Eine wesentliche Gemeinsamkeit zwischen Juden- und Christentum sei: „Unsere Toten ruhen der Auferstehung entgegen.“

 

 

Уважаемые члены общины

Sonntag, 27. Januar

Международный День памяти жертв национал-социализма.

«Память не должна померкнуть», сказал Президент Роман Херцог и добавил:

«Без памяти не будет ни преодоления зла, ни урока на будущее»

Дни памяти объединяют общество, заставляя заново осмыслить коллективную историю. Хотим мы того или нет, переломные события не проходят бесследно – как для активных участников и очевидцев, так и для последующих поколений.

Мы приглашаем Вас, 23.01.2019 в 19:00.

Доклад господина Marko Martin на немецком языке.

Место проведения мероприятия: Синагога

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

Einladung

Im Namen der Israelitischen Kultusgemeinde, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen und der Stadt Baden-Baden lade ich Sie ein, an der Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht am

Sonntag, 11. November 2018 um 17:00 Uhr im Alten Ratssaal des Rathauses Baden-Baden

teilzunehmen.

Achtzig Jahre nach dem Novemberpogrom wird Herr Stephan Kramer, Präsident des Amtes für Verfassungsschutz in Thüringen, über das Wiederaufleben des Antisemitismus in der heutigen Zeit sprechen. Musikalisch gestaltet wird die Veranstaltung durch Eleonore Indlekofer (Violine) und Gebhard Lohmüller (Klavier).

Im Anschluss an die Veranstaltung im Alten Ratssaal gehen wir gemeinsam zum Gedenkstein an der Alten Polizeidirektion. Es wäre mir eine Ehre, Sie bei der Gedenkverangtaltung begrüßen zu dürfen

Mit freundlichen Grüßen

Margret Mergen

Jüdische Gemeinde übernimmt Grundstück in Weststadt

Neubau der Synagoge in der Fürstenbergallee: Fertigstellung bis 2021 vorgesehen

Rami Suliman, Olexander Odnoposov, Evgenia Maierovic (von links) und Rabbi Daniel Surovtsev (rechts) bei der Übernahme des Grundstücks.
Foto: Holzmann
BADISCHES TAGBLATT / NR. 233                   DIENSTAG, 9. OKTOBER 2018

Baden-Baden (hol) - Die Israelitische Religionsgemeinschaft (IRG) Baden hat gestern das Grundstück in der Fürstenbergallee, auf dem die neue Synagoge entstehen soll, offiziell vom Vorbesitzer, der Firma Brandau Catering, übernommen. Olexander Odnoposov, Vorsitzender der Israelitischen Kultusgemebide Baden-Baden, sagte, er hoffe auf einen Baubeginn im kommenden Jahr und auf die Einweihung der neuen Synagoge im Jahr 2021. Im Rathaus stehe man dem Projekt positiv gegenüber, sagte er. Auch Rami Suliman, Vorsitzender des Oberrats der in Karlsruhe ansässigen IRG Baden, geht davon aus, dass das jüdische Gotteshaus in der Weststadt so gebaut werden kann, wie es ursprünglich geplant wurde.

Zur Feier des Tages hielt Rabbiner Daniel Surovtsev eine kurze Ansprache. Er wün¬sche sich, dass das neue Gotteshaus in Frieden unter den Juden entstehen möge, sagte er. Im Anschluss durchschnitt Odnoposov gemeinsam mit Evgenia Maierovic symbolisch ein Band, das in der Zufahrt zu dem Grundstück gespannt worden war. Die 91-Jährige ist das älteste Mitglied der jüdi-schen Gemeinde vor Ort.

Die Gemeinde hat etwa 700 Mitglieder, knapp die Hälf¬te wohnt in Rastatt. Wie bereits berichtet, plant die IRG den Bau eines Gotteshauses und eines Wohnhauses mit 15 Sozialwohnungen, den Gemeinderäumen sowie einer Wohnung für den Rabbiner auf dem Grundstück Fürstenbergallee 18 zwischen der Erwin- und der Uhlaridstraße. In der Synagoge im rückwärtigen Teil des Geländes wird laut der Planung eines Frankfurter Architekturbüros Platz für 150 Menschen sein. Im Tiegeschoss ist ein Veranstaltungssaal für etwa 180 Besucher geplant.



Arbeitseinsatz auf dem Jüdischen Friedhof in Baden -Baden

Auf dem Jüdischen Friedhof haben am Dienstag, den 05.06.2018 von insgesamt 19 Gemeindemitgliedern und Mitarbeiter gearbeitet. Freiwilliger Arbeitseinsatz um mitzuhelfen Jüdische Friedhof in Ordnung zu halten. Auch in diesem Jahr kümmern sich freiwillige um die Ordnung und Sauberkeit auf dem jüdischen Friedhof. Die freiwilligen Helfer pflegten Grabfelder und Grabanlagen. Sie haben sich vorgenommen, auf dem Areal während einer 5-Stunden-Aktion unter anderem die Grabsteine zu säubern, harkten Laub, beseitigten Unkraut, Äste sowie Müll und schnitten die Hecke. Viele fleißige Hände waren am Werk.

Rabbiner Daniel Naftoli Surovtsev bedankte sich für den freiwilligen Einsatz bei dem Helfer. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle beteiligte für ihr Engagement und für die tatkräftige Unterstützung.Wir bedanken uns bei allen Freiwilliger für euren Einsatz und Elan.

Allen Helfern, die unseren Arbeitseinsatz so tatkräftig unterstützt haben, sagen wir ein ganz herzliches "DANKESCHÖN"!

Vorstand

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchten wir das Ergebnis der Vorstandswahlen mitteilen:

Alieva, Irada 67 Stimmen

Baschmet, Wladimir 137 Stimmen

Gorbunova, Natalya 52 Stimmen

Gurewitsch, Michail 97 Stimmen

Odnopozov, Olexander 121 Stimmen

Skarshevskaya, Henya 71 Stimmen

Ziv, Alexander 93 Stimmen

Gewählten haben untereinander durch Mehrheitsbeschluss bestimmt, wer welches der fünf Amter übernimmt:

der 1. Vorsitzende und Vertreter der Gemeinde im Oberrat:
Herr O. Odnoposov

der 2. Vorsitzende und Oberratsdelegierter:
Herr W. Baschmet; Ersatzdelegierter im Oberrat: Herr Gurewitsch

Frau Henya Skarshevskaya, Herr Mikhail Gurewitsch und Herr Alexander Ziv werden als Beisitzer bestimmt.


Уважаемые дамы и господа! Уважаемые члены общины!

Многолетние поиски подходящего здания или места под строительство общинного центра и синагоги, наконец-то, увенчались успехом. Первый председатель IKG Baden-Baden господин О. Однопозов нашел тот вариант, который удовлетворил 90% членов нашей общины, проголосовавших на общем собрании «за», а именно земельный участок по адресу: Fürstenbergallee, 18, Baden-Baden.

В среду, 20 декабря 2017 года в 21:30 в нотариальной конторе доктора Коше в Баден-Бадене в присутствии председателя Оберрата Рами Сулимана и его заместителя Бьянки Ниссим, а также в присутствии нашего раввина Даниэля Суровцева и членов правления еврейской общины Баден-Баден, договор купли-продажи земли по вышеуказанному адресу был подписан. Таким образом, в Баден-Бадене - до сегодняшнего дня единственной общине земли Баден, не имеющей собственного здания, будет начато строительство синагоги и общинного центра. Это впервые после тех страшных событий 10 ноября 1938 года, когда была уничтожена старая синагога, находившаяся по адресу: Стефаниенштрассе 5.

Строительство будет вести известный во Франкфурте архитектор профессор Альфред Якоби. Завершение строительства планируется к концу 2020 года.

Сердечное спасибо всем членам общины за поддержку!