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Alte Synagoge in Baden-Baden, Architekt: Ludwig Levy, 1899 erbaut, 1938 zerstört

 

Jüdische Feste
antiken Ursprungs werden in Israel intensiv und auf vielerlei Art begangen. Die Feste finden ihren Ausdruck in traditionellen oder modernen Gebräuchen und Praktiken. Sie prägen darüber hinaus das nationale Leben nachhaltig. Die jüdischen Feste sind "Orientierungspunkte", die den Jahresverlauf in Israel einteilen. Sie sind feste Bestandteile des täglichen Lebens: auf den Straßen, im Schulsystem sowie in Synagogen und Haushalten im ganzen Land.

DER SABBAT
ist der Ruhetag der Woche. Er findet am Samstag statt und wird meistens in der Familie oder mit Freunden gefeiert und verbracht. An diesem Tag wird nicht gearbeitet, wichtige Versorgungsdienste sind auf ein Minimum reduziert, und möglichst viele Soldaten erhalten Urlaub. Die Bevölkerungsmehrheit nutzt diesen Tag für Freizeitaktivitäten am Strand und anderen Erholungsstätten oder zu Exkursionen und Ausflügen in die Natur. Die religiöse Bevölkerung feiert mit reichen Mahlzeiten im Kreise der Familie und nimmt natürlich viele Stunden an den Gottesdiensten in der Synagoge teil. Religiöse Menschen reisen am Sabbat nicht, enthalten sich jeglicher Arbeit und benutzen keinerlei elektrische Geräte.