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Chanukka
ist ein achttägiges Tempelweihfest, das
an den erfolgreichen Aufstand der Makkabäer gegen die Fremdherrschaft
der Hellenisten aus Syrien und an die Wiedereinweihung des
Tempels in Jerusalem 165 v.d.Z. erinnert (Chanukka = Einweihung).
Es ist überliefert, dass man in dem von den Hellenisten
geschändeten
Tempel
einen einzigen, unversehrten Oelkrug fand. Sein Inhalt reichte
normalerweise als Brennstoff für den siebenarmigen Tempelleuchter
nur einen Tag lang. Aber durch ein Wunder soll diese Oelmenge
für acht Tage genügt haben, so dass inzwischen neues, reines
Öl hergestellt werden konnte. Auf dieses Ereignis geht der
achtarmige Chanukkaleuchter zurück. Nach Einbruch der Dunkelheit
werden in der Synagoge, zu Hause und heute zum Teil auch
auf öffentlichen Plätzen Kerzen angezündet. Am ersten Tag
ein Licht, am zweiten zwei Lichter, bis dann am achten Tag
alle Kerzen brennen. Zu dieser Zeremonie gehören bestimmte
Segenssprüche und Gesänge. Solange die Kerzen brennen (mindestens
30 Minuten) soll jegliche Arbeit unterbleiben, sonst aber
darf während des Chanukkafestes gearbeitet werden, da es
kein biblisches Fest ist.
Chanukka wird oft auch das Lichterfest
genannt und wird in der Familie und mit Freunden gefeiert.